Lommiswil

   





      

 

 

 

          Selzach

   

 

     Bellach






                 



Bellach -> offizielle Webseite der Gemeinde

Die Bevölkerungsentwicklung der Gemeinde Bellach erfolgte zuerst sehr langsam. Um 1500 dürften hier etwa 200 Menschen gelebt haben. Um 1800 waren es etwa 430 und um 1850 686 Einwohner. Bis 1941 hatte sich die Einwohnerzahl dann auf 1'377 verdoppelt, 1950 zählte man 1'606 Personen. Seither nahm die Bevölkerung rasant zu: 1960: 2'319, 1970: 3'871, 1980: 4'361, 1990: 5'200, 2000: 5'150, 2001: 5'200. Diese Zahlen belegen, dass die Gemeinde als Wohnort offensichtlich gefragt ist. Seit den 50er-Jahren sind im östlichen Dorfteil, zuerst südlich, dann nördlich der Bielstrasse die beiden grossen Wohnquartiere "Grederhof" und "Franziskanerhof" entstanden. Gut ausgebaute Schulen, die Nähe der Stadt und zugleich eine doch noch ländliche Umgebung, tragen zur Attraktivität von Bellach bei. Heute zählt
Bellach 5220 Einwohner.

Die Vorortsgemeinde im Westen der Stadt Solothurn grenzt ausser an die Stadt noch an sechs weitere Gemeinden, nämlich Langendorf, Oberdorf, Lommiswil, Selzach, Lüsslingen und an Biberist.
Die Fläche beträgt 530 ha, die Höhenlage variiert von 425 m im Süden bis 544 m im Norden.



Lommiswil - offizielle Webseite der Gemeinde

Mit 1445 Einwohnern (Ende 2006) gehört Lommiswil zu den mittelgrossen Gemeinden des Kantons Solothurn. Von den Bewohnern sind 95.6 % deutschsprachig, 0.9 % französischsprachig und 0.9 % sprechen Italienisch (Stand 2000). Die Bevölkerungszahl von Lommiswil belief sich 1850 auf 417 Einwohner, 1900 auf 656 Einwohner. Im Verlauf des 20. Jahrhunderts pendelte die Bevölkerungszahl bis 1960 im Bereich zwischen 740 und 820 Einwohnern. Seither wurde eine deutliche Bevölkerungszunahme verzeichnet

Lommiswil liegt auf 564 m ü. M., 5 km westnordwestlich des Kantonshauptortes Solothurn (Luftlinie). Das Haufendorf erstreckt sich an aussichtsreicher Lage auf einer breiten, leicht nach Süden geneigten Geländeterrasse am Jurasüdfuss, am Fuss der Hasenmatt, rund 130 m über der Ebene der Aare.

Die Fläche des 5.8 km² grossen Gemeindegebiets umfasst einen Abschnitt des Jurasüdhangs. Die breite Terrasse von Lommiswil, die sich sanft gegen das Aaretal hin neigt, nimmt den südlichen Gemeindeteil ein. Sie wird im Westen vom Tal des Lochbachs, im Osten vom Busletenwald begrenzt. Nach Norden geht das Gelände in einen dicht bewaldeten Steilhang über, den so genannten Vorberg am Südhang der Hasenmatt. Die nördliche Grenze verläuft auf dem Kamm der Weissensteinkette mit der Gitziflue (1'327 m ü. M.); am Hang unterhalb der Hasenmattwiese wird mit 1'360 m ü. M. der höchste Punkt von Lommiswil erreicht. Von der Gemeindefläche entfielen 1997 12 % auf Siedlungen, 43 % auf Wald und Gehölze und 45 % auf Landwirtschaft.

Zu Lommiswil gehören die Siedlung Im Holz (607 m ü. M.) oberhalb des Dorfes am Beginn des Steilhangs sowie einige Einzelhöfe. Durch starke Wohnbautätigkeit in den letzten Jahren sind Lommiswil und Im Holz heute lückenlos zusammengewachsen. Nachbargemeinden von Lommiswil sind Selzach, Oberdorf (SO) und Bellach.



Selzach -> offizielle Webseite der Gemeinde

Mit 2959 Einwohnern (Ende 2006) gehört Selzach zu den mittelgrossen Gemeinden des Kantons Solothurn. Von den Bewohnern sind 92,5 % deutschsprachig, 1,3 % französischsprachig und 1,2 % sprechen Italienisch (Stand 2000). Die Bevölkerungszahl von Selzach belief sich 1850 auf 1052 Einwohner, 1900 auf 1537 Einwohner. Im Verlauf des 20. Jahrhunderts stieg die Bevölkerungszahl bis 1970 kontinuierlich auf 2948 Personen an. Nach einem anschliessenden Rückgang auf 2739 Einwohner (1980) wurde seither insgesamt wieder ein leichter Bevölkerungsanstieg verzeichnet.

Selzach liegt auf 445 m ü. M., 6 km westlich des Kantonshauptortes Solothurn (Luftlinie), etwa auf halbem Weg zwischen Solothurn und Grenchen. Das Dorf erstreckt sich am nördlichen Rand der Aareniederung, auf dem flachen Schwemmkegel des Lochbachs respektive Selzacherbachs, am Jurasüdfuss und am Fuss der Hasenmatt.

Die Fläche des 19,5 km² grossen Gemeindegebiets umfasst einen Abschnitt des Jurasüdhangs und weist eine grosse landschaftliche Vielfalt auf. Die südliche Grenze verläuft entlang der Aare, welche das Inseli, eine der grösseren Inseln in diesem Fluss, umfliesst. Von der Aare erstreckt sich der Gemeindeboden nordwärts über eine bis zu 2 km breite Schwemmebene, die so genannte Selzacherwiti, auf den angrenzenden Hügelkamm des Länghölzli (513 m ü. M.), welches geomorphologisch eine Seitenmoräne des eiszeitlichen Rhonegletschers darstellt. Durch eine kleine Mulde ist diese Moräne deutlich vom Jurahang abgesetzt. Im Bereich des Dorfes Selzach wurde der Moränenkamm durch die Erosion des Selzacherbachs abgetragen.

Nördlich des Dorfes reicht die Gemeindefläche über die zunächst sanft ansteigende Terrasse von Rütenen und den anschliessenden steilen Waldhang bis auf die Antiklinale der Weissensteinkette. Der Jurasüdhang ist untergliedert durch die Ausräumungskessel Brüggli und Schauenburg. Im Brüggli entspringt der Brügglibach, im unteren Teil Haagbach genannt, der über weite Strecken die westliche Grenze von Selzach bildet. Im Erosionskessel der Schauenburg entspringt der Lochbach, der eigentliche Dorfbach von Selzach, der im Unterlauf den Namen Selzacherbach übernimmt und bei Altreu gemeinsam mit dem Haagbach in die Aare mündet. Die eigentliche Jurakrete wird auf dem Gebiet von Selzach markiert durch die gegen Süden gerichteten Felswände der Wandflue (1'399 m ü. M.), der Stallflue (1'409 m ü. M.) und der Hasenmatt, auf welcher mit 1'445 m ü. M. der höchste Punkt von Selzach erreicht wird.

Auch ein kleiner Teil nördlich des Jurakammes gehört zum Gemeindegebiet von Selzach. Am Nordhang der Hasenmatt sind dies der Cholgraben und der obere Teil des Rüschgrabens, beide im Einzugsgebiet der La Raus, welche bei Moutier in die Birs mündet. Im Erosionskessel Schwelli entspringt der Ruisseau de Chaluet, ein weiterer Seitenbach der Birs. Von der Gemeindefläche entfielen 1997 9 % auf Siedlungen, 39 % auf Wald und Gehölze, 50 % auf Landwirtschaft und etwas mehr als 2 % war unproduktives Land.

Zu Selzach gehören die Ortschaft Altreu (429 m ü. M.) in der Ebene nördlich der Aare, die Aussensiedlungen Haag (468 m ü. M.) am Haagbach, Moos (500 m ü. M.) am Hang oberhalb des Dorfes, Bäriswil (514 m ü. M.) und Chänelmoos (553 m ü. M.), beide am Selzacherbach, sowie verschiedene Einzelhöfe. Nachbargemeinden von Selzach sind Bettlach, Grenchen, Gänsbrunnen, Oberdorf, Lommiswil, Bellach, Lüsslingen und Nennigkofen im Kanton Solothurn sowie Leuzigen und Court im Kanton Bern.

Drei Gemeinden - eine Schule

letztes Update: 18.09.2017 15:02:00     Realisiert von Dynabyte